Ski fahren, Après-Ski und gutes Essen

Hallo ihr Skihasen,

heute kommt ein kleiner Blogpost über meinen ersten Skiurlaub. Um was es hier vorrangig geht?
Ich erzähle Euch wie ich es empfunden habe mit 23 Jahren nochmal Ski fahren zu lernen, wie viel Geld man ca. einplanen muss, was wir so leckeres gegessen haben und natürlich gibt’s auch ein paar Après-Ski Tipps! 🙂

 

Normalerweise lernen die meisten schon als Kleinkinder das Ski fahren und haben somit recht wenig Angst. Daher hatte ich mit Ü20 jetzt schon etwas bedenken, ob ich das so schaffe oder ob mich meine Furcht ausbremsen wird.
Aber ohne weiter drüber nachzudenken buchten wir mit unseren Freunden den Trip.
Wir nahmen uns ein Zimmer in einem wunderschönen Landhaus in Kaprun (Nähe Zell am See), welches mit reichhaltigem Frühstück pro Person 38€/ Nacht kostete.
Das Landhaus hieß übrigens „Landhaus Schützinger“ – keine Kooperation.

Am 31.01.2018 ging dann die Fahrt los! Wir fuhren um halb 5 morgens los und konnten somit noch den gesamten Tag in Österreich nutzen.
Zunächst liehen wir uns jedoch die Skiausrüstung aus. Wir brauchten Ski-Schuhe und Skier – welche ca. 140 € (inklusive Versicherung) kosteten. Zudem fiel noch der Skipass für ca. 160 € an.

Am ersten Tag zeigte mir ein Freund erst mal die Basics auf der Maiskogel in Kaprun. Dieser Berg eignete sich übrigens wirklich gut zum Üben.
Ich merkte schnell, dass ich keine Angst haben muss und fand sehr schnell Spaß daran. Ich ließ mich auch ohne Probleme fallen, wenn es mir zu schnell wurde – und habe mich auch nicht verletzt. 😀
Das schwierigste für mich war jedoch, wenn viele Menschen von hinten schnell angefahren kamen. Das machte mich immer sehr nervös, da ich Angst hatte umgefahren zu werden. – Aber ich durfte feststellen, es gab tatsächlich jeder immer auf die Anfänger acht. 🙂

Am zweiten Tag nahm ich mir dann für 2 Stunden einen Skilehrer, was mich zwar 150 € kostete, aber mir wirklich viel gebracht hat. Diese zwei Stunden gaben mir enorm viel Sicherheit und machten einfach Spaß! Ich empfehle Euch wirklich das Geld zu investieren – ich habe selbst auch einen Tag lang hin und her überlegt, da es wirklich viel Geld ist, aber es lohnt sich. 🙂

Am 3. Tag wollten wir auf der Schmittenhöhe in Zell am See fahren, jedoch war die Sicht so schlecht, dass wir umgedreht sind. An unserem letzten Tag hatten wir jedoch nochmal richtig Glück und konnten eine atemberaubende Aussicht und Abfahrt auf dem Kitzsteinhorn Gletscher Kaprun erleben! Das kann ich wirklich nur empfehlen. Ich wollte dort am liebsten nicht mehr weg! 🙂

Zusammenfassend kann ich zum Ski fahren sagen: Probiert es! Egal wie alt ihr seid! Es macht unglaublich viel Spaß und ihr seht beeindruckende Landschaften. Klar als Erwachsener hat man mehr Angst und das ist normal, aber ich finde man sollte sich immer bewusst sein, dass einem überall etwas passieren kann – auch zu Hause.

Allerdings glaube ich hat es mir auch sehr geholfen, dass ich relativ sportlich bin, bzw. etwas Kraft in den Beinen habe, denn es ist schon wirklich super anstrengend. 😛

Nun kommen wir noch zum Essen und Après-Ski! 🙂
Ich hätte gedacht, dass das Essen auf den Hütten teurer sein wird. Die Preise waren völlig human und man konnte seinen Kaiserschmarren richtig genießen. Es gab vor allem für jeden etwas. Man musste nicht nur ungesund essen. Es gab auch leckere Salate oder wärmende Suppen. Aber ihr MÜSST auf jeden Fall den Kaiserschmarren in Österreich testen, Diät hin oder her! Ich schwärme immer noch davon… 🙂

Kleiner Tipp: Abends haben wir übrigens meist Essen online bestellt und liefern lassen, denn zweimal am Tag richtig Essen gehen mit Getränken usw. wäre dann doch etwas zu viel gewesen. 🙂

Auch Après-Ski gehört natürlich dazu! Ich kann Euch aber nur empfehlen: fangt damit nicht oben auf dem Berg an, sondern wirklich erst unten, wenn die Skier abgelegt sind. 😀 Apropos Skier: Ich empfehle euch die Skier nach dem Fahren direkt im Auto zu verstauen, denn wir haben sie vertrauensvoll neben die Hütte zu den anderen Skiern gelegt und haben somit ein paar Skier geklaut bekommen. Das ist zwar nicht allzu tragisch, da man im Ski-Verleih eine Versicherung abgeschlossen hat, aber ich sage Euch – das ist so eine Rennerei… Ihr müsst zur Polizei, Skiverleih usw. und das kostet alles unnötig Zeit.

Zurück zum Après-Ski: Hier werden die Preise wirklich recht hoch angesetzt. Aber es gehört einfach mal dazu und macht auch wirklich Spaß! Wir haben hier einfach nicht auf die teuren Getränke wie Aperol Spritz gesetzt, sondern eine günstige Weinschorle getrunken. – Also auf der Hütte gibt’s wirklich immer für alles super Alternativen! 🙂

Als Fazit des Urlaubes kann ich sagen: Es war mit Sicherheit nicht unser letzter Skiurlaub! Ein solcher Urlaub ist zwar viel teurer als ein Sommerurlaub, aber bietet auch ein ganz anderes Erlebnis und ist einfach voller Action! 🙂
Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag dem einen oder anderen die Angst vor dem „späten Ski fahren lernen“ nehmen und ein paar nützliche Tipps für Euren nächsten Winterurlaub mit einem „low-budget“ geben. 🙂

 

Liebe Grüße,
Eure Lou ❤

 

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