8 Kilo in 3 Wochen – mein Weg zurück zur Wohlfühlfigur

Hallo meine Lieben,

lange musstet ihr auf diesen Blogpost und Infos zu meiner Diät warten. Aber das habe ich nicht grundlos so entschieden oder Euch auf die Folter spannen wollen. 🙂
Viel mehr wollte ich zunächst meine eigenen Erfahrungen machen, es durchziehen und am Ende eine wirkliche Meinung davon haben.

So aber nun Mal von ganz vorne…

 

Warum hast du eine Diät gemacht?

Diese Frage stellt sich dem ein oder anderen auch, denn dick war ich nicht. Aber ich fühlte mich unwohl. Ich habe über den Winter sehr viel gegessen und vor allem aber sehr schlecht. Ich habe Pickel bekommen, viel Wasser gelagert und 2-3 Tafeln Schokolade am Tag waren ganz normal. Ich konnte mein Essen kaum mehr genießen, sondern habe geschlungen und alles gegessen, was grade so da war.
Ich esse unheimlich gerne, aber ich möchte mein Essen genießen und Schätzen können und möchte meinem Körper etwas Gutes tun.

Deswegen kam ich zu dem Entschluss, dass ich meinen Körper entgiften, mein Körperfett verringern und wieder einen normalen Bezug zum Essen bekommen wollte.

 

Für welche Diät hast du dich entschieden und warum?

Diese Entscheidung war zunächst nicht so ganz einfach. Denn ich war sehr lange gegen Diäten, da ich es wirklich gut im Gespür hatte intuitiv zu essen. Das finde ich auch nach wie vor am Besten, allerdings musste ich dort erst wieder hin kommen.

Ich sprach mit einer Freundin über mein Vorhaben und sie stellte mir eine Diät vor, welche mir zunächst „ungesund“ vor kam.
Es handelte sich um die 21 Tage Stoffwechselkur. Bei dieser nimmt man nur wenige Kalorien zu sich, keine Kohlenhydrate, kein Fett – somit eigentlich nur Eiweiß und Gemüse.
Das gefiel mir anfangs überhaupt nicht, denn wir ihr wisst LIEBE ich Kohlenhydrate und ich dachte nicht, dass ich darauf verzichten könnte. Allerdings las ich mich mehr und mehr in diese Kur ein und freundete mich letztendlich mit dem Gedanken an und merkte, dass diese Kur alles andere als ungesund ist.
Denn ich habe meinem Körper wirklich „geschadet“ habe es gemerkt, ich war aufgequollen, meine Haut tat weh, ich fühlte mich als würde mein Körper „vergiftet“ sein…

Also entschied ich mich nach langer Recherche, Überlegungen und Abwegen dazu die Kur anzutreten.

 

Wie läuft die Kur genau ab und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Die Kur unterteilt sich in 4 Phasen.
Die 1. Phase geht allerdings nur 2 Tage lang und sind die sogenannten „Ladetage“. Hier isst du so viel wie du möchtest und kannst nochmal richtig reinhauen! Erst denkt man so „best days ever!!!“ – aber nach dem 1. Tag wollte ich eigentlich nur noch, dass es endlich los geht – da die letzten Monate bei mir eigentlich jeden Tag so aussahen. Darum war ich sehr froh, als endlich Phase 2 losging.

Phase 2 ist die härteste Phase! Hier ist Disziplin gefragt. Diese geht 21 Tage und man reduziert seine Kalorien, darf sich jedoch mit den von dem Plan erlaubten Lebensmitteln satt essen.
Man Frühstückt hier jedoch nicht richtig, sondern trinkt morgens einen bestimmten Shake. Die ersten Tage war das komisch, aber mittlerweile mag ich den Shake am Morgen sehr gerne! Vormittags isst man einen Apfel und Mittags, wie auch Abends Protein und Gemüse.

Nach diesen 21 Tagen beginnt die Stabilisierungsphase. Hier erhöht man seine Kalorien wieder langsam, sodass man nach 3 Wochen wieder da ist wo man hin möchte. In meinem Fall werden das dann so ca. 2000 Kalorien sein. Hier sind nun wieder Kohlenhydrate und Fette erlaubt. Allerdings sollte man es nicht übertreiben und sich nach den harten 21 Tagen direkt wieder mit Pizza und Co vollstopfen. Aber ich kann sagen: danach hat man auch kein Verlangen. Man lernt wirklich das Essen wieder zu schätzen.

Nach diesen weiteren 21 Tagen sollte man ein gesundes Essverhalten angenommen haben und sich intuitiv ernähren.

Für die gesamte Kur über nutze ich verschiedene Supplements. In den ersten 2 Phasen nahm ich MSM Tabletten, Omega 3, Proanthenols und Globulis. Ab der 3. Phase nahm ich weiterhin noch die Omega 3 Kapseln und die MSM Tabletten, da ich merkte dass sie mir sehr gut taten. Außerdem nutze ich einen Daily Shake für den „Frühstücksshake“ und mein ganz normales Hejwhey.
Auf Supplements wie Riegel, Protein Pancakes und co verzichtete man die drei Wochen über komplett.

 

Wie fühltest du dich während der Kur?

Am ersten Tag der Kur war ich natürlich noch sehr satt von den vorherigen Tagen und somit ging dieser ganz leicht rum. Am zweiten und dritten Tag allerdings hatte ich Hunger. Ich hatte das Gefühl mein Magen hatte sich über den Winter ins unermessliche ausgedehnt. Ich konnte 5 kg Gemüse essen und hatte schlicht und ergreifend hunger.

Nach ungefähr einer halben – ganzen Woche gewöhnte sich mein Körper daran und der hunger ging weg. Allerdings hatte ich in Woche zwei einen riesen Durchhänger und wollte am liebsten abbrechen. Doch ich raffte mich zusammen und machte weiter. Ich wollte abbrechen, da ich fälschlicherweise glaubte keine Erfolge zu sehen und mich das Kochen und Verzicht auf Fertigprodukte nervte.
– Hunger, Heißhunger oder ähnliches hatte ich jedoch nicht mehr.

Nach der zweiten Woche fing es an: ich fühlte mich super gut! Ich war fit, ich konnte die gesamte Kur über ins Fitnessstudio gehen und habe bei keiner Übung an Kraft abgebaut und überall die gleichen Gewichte wie sonst geschafft. Ich schlief besser, da ich nicht so eklig vollgestopft war und war ganz normal gut gelaunt.

Einziger blöder Nebeneffekt der Entgiftung war anfangs, dass meine Haut eine Party feierte und die Pickel nur so sprießten. Aber nach ca 1,5 Wochen Party in meinem Gesicht hat sich wohl der ganze „Müll in meinem Körper“ verabschiedet und meine Haut wurde wieder sehr rein.

 

Welche Nachteile hatte die Kur?

Die Kur war natürlich nicht nur Sonnenschein. Wie schon oben beschrieben, war es für mich anfangs nervig jeden Tag zu kochen. Aber da habe ich mich wieder total dran gewöhnt und bin auch sehr froh darum, dass ich wieder weg von den ganzen Fertigprodukten gekommen bin. Für mich am schwersten war tatsächlich der Verzicht auf Proteinriegel. Die liebe ich einfach abgöttisch und das fiel mir wirklich schwer!
Den Shake am Morgen mochte ich anfangs nicht allzu gerne, aber mittlerweile überlege ich ihn sogar weiterhin das Jahr über zu meinem Frühstück dazu zu trinken, da er auch wirklich super gesund ist und mir nach den 3 Wochen einfach auch gut schmeckt.

Der größte Nachteil der Kur ist eigentlich die Flexibilität. Ich musste immer vorausplanen. War ich den ganzen Tag unterwegs musste ich mir mein Essen mitnehmen oder bis Abends auf mein Essen zu Hause warten.  Auch Essen gehen fiel über die drei Wochen aus, aber das war wirklich mal ganz gut für unseren Geldbeutel. 🙂 Aber ich muss dazu sagen: die Kur geht nur 3 Wochen lang und da kann man sich ja mal zusammenreißen.

Allerdings war meine Kur anfangs sehr eintönig, woran ich aber teilweise „selbst schuld bin“, da mir so viele Sachen nicht schmecken. Ich habe die Veggie-Variante gemacht, da ich niemals jeden Tag Fleisch essen könnte. Allerdings esse ich auch keinen Käse und somit blieb mir nur der Magerquark. Das ging jedoch sogar, ich esse Quark wirklich gerne. Mir hing viel mehr das Gemüse irgendwann aus den Ohren raus, aber mit ein paar Tipps und Tricks und neuen Gemüsesorten konnte man auch hier viel variieren.

 

Wie erfolgreich war deine Kur?

Ich muss sagen, das ich Anfangs sehr gejammert habe: „das bringt alles nichts, ich nehme nicht ab…“ Im Endeffekt habe ich aber sehr wohl und sehr viel in den drei Wochen abgenommen.
Ich habe mein Gewicht um 8 kg reduziert – wobei sich das jetzt erst mal verrückt anhört, aber ich hatte einfach sooo viel Wasser gelagert! Mein Bauchumfang hat sich um 8 cm reduziert und meine Beine um 2 cm.

Somit war die Kur sehr erfolgreich für mich, denn ich passe endlich wieder in meine schönen Klamotten, ziehe mich wieder so so so gerne schön an – und trage nicht mehr nur Leggings. Gehe wieder gerne shoppen, lasse mich wieder gerne Fotografieren und sehe wieder gerne in den Spiegel. Ich bin wieder richtig glücklich!

 

Würdest du die Kur weiterempfehlen?

Ja ich kann sie wirklich mit vollster Überzeugung empfehlen. Obwohl diese 3 Wochen eine extrem Situation für den Körper darstellt und ich anfangs unheimlich skeptisch war. Deswegen habe ich das auch so lange verschwiegen, denn ich wollte nichts „anpreisen“ was am Ende total irre ist!
Ich kann die Kur also an alle weiterempfehlen, die schnell etwas ändern möchten. Die in ein kleines Loch/Tief gefallen sind und sich einfach unwohl fühlen. Die Kur ist jedoch eigentlich mehr für Menschen mit wirklichen Gewichtsproblemen gedacht, deswegen war das bei mir schon so eine Frage „soll ich/soll ich nicht“. Aber wenn deine Psyche mitspielt, du weißt Kohlenhydrate und Fette sind nicht schlecht, du brauchst sie und du verzichtest wirklich nur 21 Tage darauf und nicht länger -dann ist das okay.
Du musst die Kur allerdings richtig durchziehen und darfst nicht am falschen Ende sparen, denn günstig ist die Kur nicht. Ich habe ca. 200€ gezahlt und rate auch von günstigen Ersatzprodukten aus der Drogerie und Co ab. Man ist während der Kur so sehr im Kaloriendefizit, sodass man auf die Einnahme der Supplements wirklich achten sollte.

Falls du eine solche Kur durchziehen möchtest, musst du auch wirklich Kerngesund sein – auch psychisch! Das möchte ich dringend betonen, denn ich bin mir sicher, dass Mädchen, welche noch nicht lange aus einer Essstörung heraus sind die Kur als Start zum wenigen Essen sehen könnten.

 

Wie geht es jetzt weiter?

Meine Kur ist wie gesagt quasi um. Ich erhöhe momentan meine Kalorien, sodass ich wieder auf meinen Bedarf komme und dann esse ich ganz normal und nur im kleinen Defizit. Ich werde mir wieder Pizza, Döner und Eis gönnen, aber das alles in Maßen. Ich habe das Essen wieder zu schätzen gelernt und möchte genießen. Ich mach das immer so, dass wenn ich weiß wir gehen Abends Pizza essen, dann esse ich Mittags eben einfach nur einen leckeren Salat mit Hähnchenbrust oder eine Gemüsepfanne mit Eiern. Ich finde eine solche Balance wichtig. Natürlich gibt es immer mal Tage, an welchen man sich nicht beherrschen kann und die Tafel Schokolade nach der Pizza doch noch killen muss – aber das ist auch okay. So lange es nicht wieder zur Regel wird. 

 

Mein Fazit und die Vorteile der Kur auf einen Blick

  • ich konnte einen schnellen Fettverlust feststellen
  • vor allem an den Problemzonen, wie Hüften und co habe ich meinen Speck direkt verloren
  • einfach durchzuziehen, da der Essensplan ganz klar ist und man nicht lange überlegen muss
  • ich hatte viel Energie und im Training die gleiche Kraft wie sonst auch
  • meine Laune war die ganze Diät über gut
  • du lernst das Essen wieder zu schätzen
  • du kommst von Fertigprodukten weg
  • die Entgiftung deines Körpers wirkt wunder
  • meine Haut wurde wieder sehr gut
  • Man unterstützt sich gegenseitig in kleinen und lieben WhatsApp Gruppen
  • man spart Geld, da Gemüse und Co sehr günstig sind und man in den 3 Wochen nicht essen geht –> somit hat man das Geld der Kur fast wieder reingeholt
  • der Verzicht auf Süßstoffe und Lightgetränke hat sehr gut getan und es prägt sich in den Kopf ein

 

Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht den Blogpost zu meiner Diät zu lesen – und vor allem, dass er interessant und informativ war.
Wenn ihr Interesse daran habt, diese Kur auch mal auszuprobieren oder mehr darüber wissen möchtet, schreibt mir gerne eine Email. Ich würde mich freuen, Euch durch die einzelnen Phasen persönlich begleiten zu können. (Mail: lou_hillen@web.de)
Allgemeine Fragen könnt ihr mir auch gerne gleich in meinem LIVE Video stellen! 🙂

Eure Lou ❤

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6 Kommentare zu „8 Kilo in 3 Wochen – mein Weg zurück zur Wohlfühlfigur

  1. Sophia Schwarz 28. Januar 2018 — 16:04

    Hallo,
    Wieviel Gramm Gemüse hast du dann circa zu deiner Mahlzeit jeweils gegessen ?:-)
    Liebe Grüße 🙂

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    1. so viel wie ich wollte 🙂 Man darf Gemüse bis zum platzen essen 🙂

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  2. Hi Lou,
    also erstmal super Blogpost!! ☺️
    Du bist wirklich jedes Mal super inspirierend!

    Ich würde gerne nach Fasching mit der Kur beginnen 🙂
    Könntest du mir dazu den Link schicken? Und welche Supplements benötige ich und wie kann ich sie am besten bestellen? 🙂

    Danke schonmal!! 😊

    Liebe Grüße
    Sophie

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    1. Hallo liebe Sophie, vielen Dank für dein liebes Feedback! 🙂 ❤ bitte schreibe mir diesbezüglich eine Mail an: lou_hillen@web.de 🙂

      Danke dir! & Liebe Grüße ❤

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  3. Hi Lou,

    Welchen Shake hast du immer getrunken? 🙂

    Liebe Grüße

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